Herzlich Willkomen auf den Seiten der SPD Zehdenick!

 
 

BundespolitikGleichstellung gibt es nur mit uns

Auch wenn der Alltag uns längst wieder gefangen hält, bin ich noch immer überwältigt und muss mich manchmal kneifen: Der Deutsche Bundestag hat am 30. Juni die „Ehe für alle“ beschlossen, der Bundesrat hat es ihm eine Woche später gleich getan. Meine Lebenspartnerin und ich dürfen, können, sollen noch einmal zum Standesamt gehen und dort „gegenseitig persönlich und bei gleichzeitiger Anwesenheit erklären, miteinander eine Ehe auf Lebenszeit führen zu wollen“ – so wurde das Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) durch die übergroße Mehrheit der Bundestagsabgeordneten gegen die Stimmen der Ewiggestrigen geändert. Damit anerkennt der Gesetzgeber, dass meine Beziehung zu meiner Frau genauso viel wert, ihr ebenso Respekt und Würdigung entgegen zu bringen und sie gleich schützenswert ist wie die Ehe meiner Eltern, Großeltern, Urgroßeltern.
 

Als ich 1983 als junge Frau mein Coming Out hatte, habe ich nicht einmal entfernt denken können, dass es soetwas wie eine „Ehe für alle“ jemals geben könnte. Seitdem hat sich unsere Gesellschaft durch vielfältige Einflüsse gewandelt und die SPD hat diesen Wandel begleitet und aktiv mitgestaltet. Seit ihrer Gründung war sie die Partei des gesellschaftlichen Wandels und oft ihrer Zeit weit voraus. Am Beginn des 20. Jahrhunderts hat sie Frauen eine politische Plattform geboten, noch bevor es das Frauenwahlrecht gab, um dann die Gunst der Stunde zu nutzen, dieses durchzusetzen und damit ein Versprechen einzulösen. Doch wohl nur die Verwegensten haben sich damals vorzustellen gewagt, dass Frauen dereinst frei von männlicher Erlaubnis ihren Beruf wählen, Ärztinnen und Richterinnen und sogar Regierungschefin werden könnten.
 

Veröffentlicht von SPD Oberhavel am 11.07.2017

 

KommunalpolitikDie neue Satzung der Kreisvolkshochschule

Englisch, Latein, Italienisch? Oder lieber doch eine Whiskeverkostung und einen Seidenmalereikurs? Die Angebote der Kreisvolkshochschule sind vielseitig. Warum eine Anpassung ihrer Satzung dringend fällig war, erklärt die Kreistagsabgeordnete Annemarie Wolff.

Meinen ersten Kurs an einer Volkshochschule habe ich damals in Potsdam belegt. Es war ein Sprachkurs, direkt darauf ausgelegt, den mündlichen Gebrauch der Sprache zu trainieren. Ich hatte früher eigentlich nie Probleme mit englischen Texten. Lesen, Hören und Verstehen haben mir genauso wie Schreiben absolut keine Schwierigkeiten bereitet. Aber sobald es darum ging, im Gespräch auch nur einen geraden Satz zustande zubekommen, bekam ich die Zähne nicht mehr auseinander.

Während meines Freiwilligen Kulturellen Jahres habe ich in Potsdam ganz in der Nähe zur dortigen Volkshochschule gearbeitet und so hat es sich angeboten, auch einmal das Programm zu durchstöbern, das in meinem Büropostfach lag. Gesagt, getan, habe ich mich auch aufgrund der günstigen Preise damals dafür entschieden. Ich bin jede Woche fleißig zu meinem Kurs gegangen, der zusammengesetzt war aus den unterschiedlichsten Leuten. Von jungen Abiturienten wie mir bis hin zur Rentnern, die mit ihren Enkelkindern in den USA skypen wollten. Es war eine großartige Erfahrung, ich habe viel gelernt, nicht nur die Sprache, sondern auch über die anderen Kursteilnehmer.

Veröffentlicht von SPD Oberhavel am 04.07.2017

 

KommunalpolitikAltersgerecht Wohnen – schon heute an morgen denken!

Wir werden älter – das gilt nicht nur für jeden Einzelnen, sondern für unsere gesamte Gesellschaft. Nehmen wir das Beispiel Oranienburg: Hier leben ca. 10.000 Menschen, die älter sind als 65 Jahre. In 10 Jahren wird ihr Anteil auf ca. 14.000 steigen. Was bedeutet das für unsere Stadt? Wir müssen uns an die Bedürfnisse älterer Menschen besser anpassen. Am Wichtigsten ist dabei für viele das „altersgerechte Wohnen“.

Wenn man Glück hat, ergeht es einem wie meiner eigenen Urgroßmutter: Sie wurde stolze 92 Jahre alt und konnte bis zu ihrem Tod in ihrer Wohnung verbleiben. Für die medizinische Versorgung kam ein täglicher Dienst, das Mittagessen wurde nach Hause geliefert und die Wohnung den Bedürfnissen angepasst. Doch welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein, damit unseren Seniorinnen und Senioren ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ermöglicht werden kann?

Das wurde vergangenen Mittwoch auf der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung "Altersgerechtes Wohnen im Berliner Umland" ganz schnell deutlich. Bei der Veranstaltung wurden verschiedene Wohnformen im Alter und deren technische Umsetzung diskutiert. Viele gute Referenten waren vor Ort, u.a. die seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Sylvia Lehmann, der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann, Georgina Schwettge, Vorsitzende des Vereins Jahresringe e.V. und Bernd Jarczewski, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Oranienburg.

Veröffentlicht von SPD Oberhavel am 21.06.2017

 

BundespolitikWar der Schulz-Hype nur ein Strohfeuer?

„Ich trete an, um Kanzler der Bundesrepublik Deutschland zu werden“ - diese Worte von Martin Schulz lösten im Januar 2017 geradezu ein politisches Erdbeben aus. Menschen traten in Scharen in die SPD ein. Die Umfragewerte der SPD schossen in die Höhe. Bei der Frage, wen die Menschen als Kanzler wollen, standen Martin Schulz und Merkel auf Augenhöhe. Und nun, drei (zugegebenermaßen verlorene) Landtagswahlen später: Der Schulz-Hype  nur ein Strohfeuer? Der Schulz-Zug entgleist? Merkel als Bundeskanzlerin doch alternativlos?

Um dies einschätzen zu können, werde ich zunächst den Schulz-Hype ein wenig genauer betrachten. Dabei unterscheide ich zwischen der Innensicht (also innerhalb der SPD) und der Außensicht (also der Bürgerinnen und Bürger).

In der SPD war eine gewisse Resignation zu beobachten. Die Umfragewerte waren bei 20 % einbetoniert. Erfolge, die die SPD in der Großen Koalition durchsetzte, konnten daran nichts ändern. Und niemand glaubte daran, dass Sigmar Gabriel eine Chance hatte, ein erfolgreicher Kanzlerkandidat zu sein;  seine Entscheidung, Martin Schulz vorzuschlagen, zeigt, dass er diese Einschätzung teilte. In der SPD Oberhavel gab ich als Vorsitzende die Devise aus: Wir werden in erster Linie für das Direktmandat unseres Wahlkreiskandidaten Benjamin Grimm kämpfen; mit Rückenwind von der Bundes-SPD können wir dabei wohl nicht rechnen.

Veröffentlicht von SPD Oberhavel am 28.05.2017

 

UnterbezirkNeuer Vorstand der ASF Oberhavel gewählt

Jennifer Collin neue Vorsitzende

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Oberhavel hat am Sonntag im Rahmen eines „Muttertagsfrühstücks“ einen neuen Vorstand gewählt. Die Landtagsabgeordnete und bisherige Vorsitzende Inka Gossmann-Reetz gab ihren Vorsitz aus Zeitgründen ab, bleibt aber Beisitzerin des Vorstandes. Neue Vorsitzende ist die Oranienburgerin Jennifer Collin. Ihr steht ein starkes Team von drei Stellvertreterinnen zur Seite: Mareen Curran, Christiane Bonk und Kerstin Wendt. Als Beisitzerinnen wurden Marga Schlag und Ludmilla Herrmann zudem gewählt.   

Jennifer Collin erklärt hierzu: „Ich freue mich über die Wahl als neue Vorsitzende und danke der ASF für ihr Vertrauen. In den kommenden zwei Jahren wird es eine der wichtigsten Aufgaben der ASF sein, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen und dabei Türöffnerin zu sein. Zudem möchten wir uns stärker an parteilose Frauen wenden und für sie ein Korridor in die Politik sein.“      

 

Veröffentlicht von SPD Oberhavel am 17.05.2017

 

RSS-Nachrichtenticker